18.03.2004 08:00 

In der Brauerei Cardinal in Freiburg ist am Donnerstag die teilmodernisierte Abpackanlage für Einweggebinde offiziell in Betrieb genommen worden. Damit kann die Abfüllleistung um rund 25% auf 32'000 Flaschen pro Stunde erhöht werden. Gleichzeitig wurde das Cardinal-Frühlingsbier präsentiert, das ab Samstag (20. März) gesamtschweizerisch in mehreren hundert Gastronomiebetrieben erhältlich sein wird.

«Mit dem Umbau der Abpackanlage für Einwegflaschen können wir nun in Freiburg die gleichen Gebinde abfüllen, wie in der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden», erklärte Manfred Adler, Leiter Abfüllung Brauereien bei der Feldschlösschen Getränke AG, zu der die Brauerei Cardinal gehört. «Damit werden wir innerhalb der Betriebe noch flexibler, um uns bei künftigen Kapazitätsengpässen, wie im letzten Sommer, gegenseitig aushelfen zu können.» Im Rekordsommer 2003 übernahm die Brauerei Cardinal zusätzliche Kapazitäten aus Rheinfelden, womit Lieferprobleme vermieden werden konnten. Auf der Einweglinie wurde die eine Packmaschine vollständig ersetzt und die andere wesentlich ausgebaut. Somit können nun sämtliche Gebinde vom Sixpack, über das 10-er-, 12-er-, 15-er- und 18-er-Pack bis zum 24-er-Pack gefertigt werden, und zwar für Flaschen mit 25, 27,5 oder 33 cl Inhalt. «Durch die Modernisierung können wir die Stundenleistung von bisher durchschnittlich 25'000 auf 32'000 Flaschen erhöhen», freute sich André Delaquis, Leiter Abfüllung bei Cardinal. Weitere wesentliche Arbeiten betreffen die Teilerneuerungen der Transportanlagen und der Palettenbeladung. Die Kosten für die innert vier Wochen realisierte Teilmodernisierung belaufen sich auf über 2 Mio. Franken. Die neuen Anlagen und Abläufe erlauben deutliche Energie- und Wassereinsparungen. Durch die höhere Automation und bauliche Vereinfachungen entfallen vier Arbeitsplätze. Die betroffenen Mitarbeiter sind bereits vorzeitig pensioniert worden. «Angesichts der Tatsache, dass die Konsumenten vermehrt Eigenmarken des Detailhandels und ausländische Billigbiere kaufen, ist es für uns vital, unsere Produktion stetig nach Rationalisierungsmöglichkeiten zu durchleuchten», begründete Manfred Adler die Massnahmen. Cardinal bringt wiederum Frühlingsbier Nach dem ausgezeichneten Echo auf die beiden letztjährigen Saisonspezialitäten, dem Frühlings- und dem Weihnachtsbier, bringt Cardinal pünktlich auf den Frühlingsbeginn vom 20. März wiederum sein Frühlingsbier. Es ist in gesamtschweizerisch rund 500 Gastronomie-Betrieben im Offenausschank erhältlich. «Mit dem Frühlingsbier entsprechen wir der vermehrten Nachfrage von Konsumenten nach Spezialitäten», erläuterte Andrea Veit, Senior Brand Manager Cardinal. «Einem Bedürfnis, dem wir mit Freude nachkommen!» Das nach dem gleichen Rezept wie im letzten Jahr gebraute Spezialitätenbier zeichnet sich im Vergleich zum Cardinal Lager Classique und zum Cardinal Spéciale vor allem durch eine kräftigere Farbe und durch eine mildere Bittere aus. Vom Alkoholgehalt her ist es mit 5,5 Volumenprozent leicht stärker als das Cardinal Spéciale mit 5,2 Prozent. Das «Bière de printemps» wird je nach Absatzstelle bis Ende April bzw. Anfang Mai erhältlich sein. Insgesamt wurde Bier für über 260’000 Stangen gebraut.